Mittwoch, 16. März 2016

I won’t comment on your Anorexia and you will just leave me alone with my obesity. / Ich werde deine Magersucht nicht kommentieren und du lässt mich einfach wegen meiner Adipositas in Ruhe.



Here we go again.

First things first:
I do not want to offend anybody with that title. It is just a quote randomly thrown in by Clare, while we were stuffing our faces with goodies at the Lighthouse. It is the most western point on mainland Scotland, Ardnamurchan and absolutely breathtaking. Especially the view from above . . . 




Anyhow, back to the food. I can proudly say, that food was (and probably still is) a huge priority at the Sonachan Hotel. Thanks to Sine, our boss, we always had enough of everything. Most of all Chocolate. Boy, did we celebrate the international Chocolate Day on 28. October. We have gotten a wee bit desperate, because we were out of Chocolate and one cannot do an International Chocolate Day without Chocolate, obviously. So we did what every logical and rational person would do. We got our Jackets, Scarfs and Hats and went out into the pouring rain for the one hour walk to the Kilchoan shop down in the village. When the sun came out in the few minutes inbetween, you could even make out three girls almost dying of oxygen lack, while trying to walk up the many many maaany hills. It was quite the adventure, but worth it in the end. When I bought my seven Chocolate bars at the counter, the men behind me were laughing and saying in a lovely Scottish drawl:” Aye, it is going to be a harsh winter!” More like a harsh week… I kept that to myself though.
We got lucky and one of the man in the shop actually offered us a lift back home, which kind of saved our butts, since it is winter time now and it would have been pitch black before we would have gotten back to Sonachan. One just needs to love remote areas and the people living there!
Safe and sound at home we all kind off fell in our sugar induced comas and watched movies.
As you can tell, I had a cracking time in Ardnamurchan, but I just realized that I have not given you much info about anything but food, so let’s start over shall wee?










My trip to Kilchoan had been an Adventure in itself. My Ferry from Oban to Craingnure was about half an hour to late, which meant that I would not be able to catch the bus to Tobermory in time. That would lead to missing the Ferry to Kilchoan as well, which would have been really unfortunate, because it would have been the last. Thankfully, after phoning around quite a lot and trying not to break down in desperation, the bus and the ferry were informed that they should wait for the passengers from the Oban ferry.
Well, in the end they just waited for the last Ginger German to board the Ferry. Due to the lovely Scottish weather, I was soaking wet by then.
Lets just say I was really glad to collapse in a big bed in the caravan that I shared with Lynn that night.


Working in the Sonachan Hotel was just freaking magic pal! – to say it with Sines words. I loved bar tending and waitressing as well as working in the Hotel rooms. The main work ethic was Do not stress about it which did not mean that there was no work done whatsoever. But being in the middle of nowhere normaly meant that there were no crowds of Asian people coming in.
We still had loads and loads of fun though!
I finally had Girls to play with that were around my age. Ladies and Gentleman, let me introduce:
Lynn.
21, Candian, an amazing baker (I would kill for her cakes and pies!) and the only person with whom I had the biggest struggle of misunderstanding. Do not get me wrong we got along perfectly and I will never forget that cracking time we had in Glasgow and Edinburgh, but we just seem to have trouble understanding the simplest things the other one said sometimes. It was hilarious and I consider her one of my best friends.

Sophia.
German, from Hamburg, tall, brunette, super pretty and so cool and stylish I at times had complexes. Sigh, you cannot pick the people you meet while travelling . . . but then there would be no fun in that either. Sophia and I had lovely German quality time and even her coughing and being sick was so sexy (sorry guys, insider)!

Sine
22, tall, Scottish, and the best boss I ever had. She made me laugh so hard I was rolling on the floor crying.

The same with Clare.
24, amazing cook. I was really glad she fed us all. Her stories were the best and I loved listening to her singing Disney Songs. Just amazing.

Last but not least. Megan.
22, American. We had deep and meaningful Konversations during breakfast and lunch. I miss her and our talking time.

Sine took us to Oban and to the Isle of Skye as well. Those were both stunning places and we had loads of fun at Clares place in Oban, and in the Saucy Mary Hostel on Skye. I am missing the girls fiercely and I hope I will get a chance to meet up with them again. One way or another.
For now I have the memories of our cracking time together. Freaking magic pals!

Until then, take care and stay alive.




- German Version - 


 

Da wären wir wieder.

Um das direkt mal zu sagen: Ich möchte niemandem mit dem Titel für diesen Pst auf den Schlips treten. Es ist nur ein Zitat, welches von Clare nebenbei eingeschmissen wurde, während wir am Leuchtturm waren und ein Küchlein nach dem anderen in uns reinschaufelten. Der Leuchtturm kennzeichnet den westlichsten Punkt in Schottland, Ardnamurchan. Der Ort ist atemberaubend und die Aussicht ist sogar noch besser. Vor allem von oben . . .


Zurück zum Essen. Ich kann mit stolz sagen, dass Essen eine sehr große Rolle im Sonachan Hotel gespielt hat. Zumindest solange wir da waren. Dank, Sine, unserem Boss, hatten wir immer reichlich von allem. Am meisten Schokolade. Es war internationaler Schokoladen-Tag am 28 Oktober und halleluja, haben wir den gefeiert. Wir waren ein wenig verzweifelt, da uns (oh wunder) die Schokolade ausgegangen war – schon wieder. Offensichtlich konnten wir den internationalen Tag der süßen Köstlichkeit nicht ohne eben diese süße Köstlichkeit feiern. Die Lösung war ebenso logisch wie auch rational. Wir packten uns in Lagen von Sweatshirts Jacken, Schals und Mützen ein und zogen los durch den strömenden Regen, um eine Stunde bis zum Kilchoan Shop zu laufen. Zwei Stunden bevor es dunkel wurde. Als die Sonne sich zwischendurch entschloss in kleinen Abständen zu scheinen, konnte man sogar drei Mädchen ausmachen die halb strebend aufgrund nicht vorhandener Kondition über die vielen, vielen, viiieeelen Hügel maschierten. Am Ende war es das jedoch wert.
Während ich meine sieben Tafeln Schokolade an der Kasse bezahlte, begannen die Männer hinter mir zu lachen und sagten in diesem rauchigen schottischem Akzent. „Aye, dass wird ein harter Winter.“  Dabei dachte ich wohl eher eine harte Woche. Das behielt ich jedoch für mich.
Wir hatten Glück und einer der eben genannten Männer bot uns eine Fahrt zurück zum Hotel an. Das rettete uns den Hintern, ansonsten hätten wir in der Dunkelheit zurück gemusst, mit nur einer Handy Taschenlampe. Man muss diese Leute, die am Ende der Welt leben einfach lieben. Diese Höflichkeit und Hilfsbereitschaft ist woanders leider nur noch selten gesäht.
Sobald wir zuhause waren stürzten wir uns auf die Schokolade und fielen in ein durch Zucker herbeigeführtes Koma während wir uns einen Film nach dem anderen reinzogen.
Nur zu unserer Verteidigung, es war unser freier Tag.

Mir ist gerade aufgefallen, dass ich mehr über Schokolade rede als von meinen eigentlichen Abenteuern zu erzählen.
Fangen wir von vorne an.

Mein erstes Abenteuer war die eigentliche Reise von Skipness nach Kilchoan. Die Fähre von Oban nach Craignure war eine Stunde zu spät, was es wiederum unmöglich machen würde den Bus nach Tobermory und schließlich die letzte Fähre des Tages nach Kilchoan zu bekommen. Glücklicherweise ließ sich alles nach ein paar Anrufen arrangieren und sowohl das Busunternehmen als auch die Fähre warteten auf ihren einzigen Passagier. Es war nicht wirklich lustig an der Tobermory Küste im Dunkeln durch den strömenden Regen zu rennen und zu hoffen das die Fähre, welche man gerade hat ablegen sehen, nicht die war die man hätte nehmen sollen.
Ich kann nicht mir Worten beschreiben wie erleichtert und glücklich ich war an dem Abend in das Bett unseres Wohnwagens zu fallen, welchen ich mir mit Lynn teilte.

Meine Zeit im Sonachan Hotel war verdammt geil! Ich habe es geliebt draußen an der Bar zu sein und weiterhin als Kellnerin zu arbeiten. Das Motto war zwar Mach dir nicht so viel Stress, was allerdings nicht hieß das nicht hart gearbeitet wurde. Da wir allerdings am Ende der Welt waren gab es nicht wirklich viele Asiaten die uns in Scharen überrannt haben (Mir wurde allerdings mitgeteilt, ds sogar Kate Winslet einmal Kilchoan besucht hat.)
Ich war wirklich froh endlich Mädels in meinem Alter zu haben. Wir hatten schon fast zu viel Spaß.
Meine Damen und Herren darf ich vorstellen, die Sonachan Crew:
Lynn.
21, Canadierin, und beste Konditoren auf der ganzen Welt (ich würde töten für ihr Torten und Kuchen). Aus welchen Gründen auch immer, hatten wir beiden allerdings die meisten Probleme den jeweils anderen zu verstehen. Es kam zu wirklich interessanten und urkomischen Missverständnissen. Trotzdem ist Lynn eine meiner besten Freundinnen und wir hatten eine fantastische Zeit in Glasgow und Edinburgh!

Sophia.
Deutsch, aus Hamburg, groß, brünett und jeden Tag stilsicher gekleidet, dass man sich selbst wir eine Maus vorkam. Ich hab sie trotzdem so lieb wie die Schwester die ich nie hatte. Sogar als sie krank war und rumhustete war sie noch sexy (verzeihung Leute, ist ein insider).

Sine.
22, vollblut Schottin und die coolste Chefin die ich jemals hatte. Sie hat mich manchmal so zum lachen gebracht das ich mich weinend über den Boden gerollt habe.

Mit Clare war es nicht anders.
Ihre Geschichten waren die allerbesten und sie hat immer dafür gesorgt das wir mit reichlich im Magen zu Bett gingen. Sie ist außerdem eine grandiose Sängerin und lässt die Prinzessinnen in den Disney Filmen alt aussehen!
Zum guten Schluss.

Megan.
22, Amerikanerin. Ich hatte immer tiefgründige Gespräche mit ihr während des Frühstücks oder Lunch. Ich vermisse unsere Talk-Time.



Sine hat uns auf Ausflüge mitgenommen nach Oban und zur Isle of Skye. Wir hatten seeehr viel Spaß in Clares Haus in Oban und eine coole Zeit im Saucy Mary Hostel in Skye. Meine dritte Workaway Stelle war der Hammer und ich hoffe, dass ich die Chance und Möglichkeit bekomme die Mädels alle irgendwann wieder zu sehen.
Solange werde ich die Zeit im Sonachan Hotel in guter Erinnerung behalten und mit einem Schmunzeln an all die Sachen zurückdenken die wir getan haben und vielleicht nicht hätten tun sollen.
(Keine Sorge, es ist niemand verletzt worden. Na gut, außer das Reh, welches wir geschlachtet haben.)

Bis dahin, passt auf euch auf, bleibt am Leben.