Here we go
again.
First things first:
I do not want to offend anybody with
that title. It is just a quote randomly thrown in by Clare, while we were
stuffing our faces with goodies at the Lighthouse. It is the most western point
on mainland Scotland, Ardnamurchan and absolutely breathtaking. Especially the
view from above . . .
Anyhow, back to the food. I can
proudly say, that food was (and probably still is) a huge priority at the
Sonachan Hotel. Thanks to Sine, our boss, we always had enough of everything.
Most of all Chocolate. Boy, did we celebrate the international Chocolate Day on
28. October. We have gotten a wee bit desperate, because we were out of
Chocolate and one cannot do an International Chocolate Day without Chocolate, obviously.
So we did what every logical and rational person would do. We got our Jackets,
Scarfs and Hats and went out into the pouring rain for the one hour walk to the
Kilchoan shop down in the village. When the sun came out in the few minutes
inbetween, you could even make out three girls almost dying of oxygen lack,
while trying to walk up the many many maaany hills. It was quite the adventure,
but worth it in the end. When I bought my seven Chocolate bars at the counter,
the men behind me were laughing and saying in a lovely Scottish drawl:” Aye, it
is going to be a harsh winter!” More like a harsh week… I kept that to myself
though.
We got lucky and one of the man in
the shop actually offered us a lift back home, which kind of saved our butts,
since it is winter time now and it would have been pitch black before we would
have gotten back to Sonachan. One just needs to love remote areas and the
people living there!
Safe and sound at home we all kind
off fell in our sugar induced comas and watched movies.
As you can tell, I had a cracking
time in Ardnamurchan, but I just realized that I have not given you much info
about anything but food, so let’s start over shall wee?
My trip to Kilchoan had been an Adventure
in itself. My Ferry from Oban to Craingnure was about half an hour to late,
which meant that I would not be able to catch the bus to Tobermory in time.
That would lead to missing the Ferry to Kilchoan as well, which would have been
really unfortunate, because it would have been the last. Thankfully, after
phoning around quite a lot and trying not to break down in desperation, the bus
and the ferry were informed that they should wait for the passengers from the
Oban ferry.
Well, in the end they just waited
for the last Ginger German to board the Ferry. Due to the lovely Scottish
weather, I was soaking wet by then.
Lets just say I was really glad to
collapse in a big bed in the caravan that I shared with Lynn that night.
Working in the Sonachan Hotel was
just freaking magic pal! – to say it with Sines words. I loved bar tending and
waitressing as well as working in the Hotel rooms. The main work ethic was Do not stress about it which did not
mean that there was no work done whatsoever. But being in the middle of nowhere
normaly meant that there were no crowds of Asian people coming in.
We still had loads and loads of fun
though!
I finally had Girls to play with
that were around my age. Ladies and Gentleman, let me introduce:
Lynn.
21, Candian, an amazing baker (I
would kill for her cakes and pies!) and the only person with whom I had the
biggest struggle of misunderstanding. Do not get me wrong we got along
perfectly and I will never forget that cracking time we had in Glasgow and
Edinburgh, but we just seem to have trouble understanding the simplest things
the other one said sometimes. It was hilarious and I consider her one of my
best friends.
Sophia.
German, from Hamburg, tall,
brunette, super pretty and so cool and stylish I at times had complexes. Sigh,
you cannot pick the people you meet while travelling . . . but then there would
be no fun in that either. Sophia and I had lovely German quality time and even
her coughing and being sick was so sexy (sorry guys, insider)!
Sine
22, tall, Scottish, and the best
boss I ever had. She made me laugh so hard I was rolling on the floor crying.
The same with Clare.
24, amazing cook. I was really glad
she fed us all. Her stories were the best and I loved listening to her singing
Disney Songs. Just amazing.
Last but not least. Megan.
22, American. We had deep and
meaningful Konversations during breakfast and lunch. I miss her and our talking
time.
Sine took us to Oban and to the Isle
of Skye as well. Those were both stunning places and we had loads of fun at
Clares place in Oban, and in the Saucy Mary Hostel on Skye. I am missing the
girls fiercely and I hope I will get a chance to meet up with them again. One
way or another.
For now I have the memories of our
cracking time together. Freaking magic pals!
Until then, take care and stay
alive.
- German Version -
Da wären wir wieder.
Um das
direkt mal zu sagen: Ich möchte niemandem mit dem Titel für diesen Pst auf den
Schlips treten. Es ist nur ein Zitat, welches von Clare nebenbei eingeschmissen
wurde, während wir am Leuchtturm waren und ein Küchlein nach dem anderen in uns
reinschaufelten. Der Leuchtturm kennzeichnet den westlichsten Punkt in
Schottland, Ardnamurchan. Der Ort ist atemberaubend und die Aussicht ist sogar
noch besser. Vor allem von oben . . .
Zurück zum
Essen. Ich kann mit stolz sagen, dass Essen eine sehr große Rolle im Sonachan
Hotel gespielt hat. Zumindest solange wir da waren. Dank, Sine, unserem Boss,
hatten wir immer reichlich von allem. Am meisten Schokolade. Es war
internationaler Schokoladen-Tag am 28 Oktober und halleluja, haben wir den
gefeiert. Wir waren ein wenig verzweifelt, da uns (oh wunder) die Schokolade
ausgegangen war – schon wieder. Offensichtlich konnten wir den internationalen
Tag der süßen Köstlichkeit nicht ohne eben diese süße Köstlichkeit feiern. Die
Lösung war ebenso logisch wie auch rational. Wir packten uns in Lagen von
Sweatshirts Jacken, Schals und Mützen ein und zogen los durch den strömenden
Regen, um eine Stunde bis zum Kilchoan Shop zu laufen. Zwei Stunden bevor es
dunkel wurde. Als die Sonne sich zwischendurch entschloss in kleinen Abständen
zu scheinen, konnte man sogar drei Mädchen ausmachen die halb strebend aufgrund
nicht vorhandener Kondition über die vielen, vielen, viiieeelen Hügel
maschierten. Am Ende war es das jedoch wert.
Während ich
meine sieben Tafeln Schokolade an der Kasse bezahlte, begannen die Männer
hinter mir zu lachen und sagten in diesem rauchigen schottischem Akzent. „Aye,
dass wird ein harter Winter.“ Dabei
dachte ich wohl eher eine harte Woche. Das behielt ich jedoch für mich.
Wir hatten
Glück und einer der eben genannten Männer bot uns eine Fahrt zurück zum Hotel
an. Das rettete uns den Hintern, ansonsten hätten wir in der Dunkelheit zurück
gemusst, mit nur einer Handy Taschenlampe. Man muss diese Leute, die am Ende der
Welt leben einfach lieben. Diese Höflichkeit und Hilfsbereitschaft ist woanders
leider nur noch selten gesäht.
Sobald wir
zuhause waren stürzten wir uns auf die Schokolade und fielen in ein durch
Zucker herbeigeführtes Koma während wir uns einen Film nach dem anderen
reinzogen.
Nur zu
unserer Verteidigung, es war unser freier Tag.
Mir ist
gerade aufgefallen, dass ich mehr über Schokolade rede als von meinen
eigentlichen Abenteuern zu erzählen.
Fangen wir
von vorne an.
Mein erstes
Abenteuer war die eigentliche Reise von Skipness nach Kilchoan. Die Fähre von
Oban nach Craignure war eine Stunde zu spät, was es wiederum unmöglich machen
würde den Bus nach Tobermory und schließlich die letzte Fähre des Tages nach
Kilchoan zu bekommen. Glücklicherweise ließ sich alles nach ein paar Anrufen
arrangieren und sowohl das Busunternehmen als auch die Fähre warteten auf ihren
einzigen Passagier. Es war nicht wirklich lustig an der Tobermory Küste im
Dunkeln durch den strömenden Regen zu rennen und zu hoffen das die Fähre,
welche man gerade hat ablegen sehen, nicht die war die man hätte nehmen sollen.
Ich kann
nicht mir Worten beschreiben wie erleichtert und glücklich ich war an dem Abend
in das Bett unseres Wohnwagens zu fallen, welchen ich mir mit Lynn teilte.
Meine Zeit
im Sonachan Hotel war verdammt geil! Ich habe es geliebt draußen an der Bar zu
sein und weiterhin als Kellnerin zu arbeiten. Das Motto war zwar Mach dir nicht so viel Stress, was
allerdings nicht hieß das nicht hart gearbeitet wurde. Da wir allerdings am
Ende der Welt waren gab es nicht wirklich viele Asiaten die uns in Scharen
überrannt haben (Mir wurde allerdings mitgeteilt, ds sogar Kate Winslet einmal
Kilchoan besucht hat.)
Meine Damen
und Herren darf ich vorstellen, die Sonachan Crew:
Lynn.
21,
Canadierin, und beste Konditoren auf der ganzen Welt (ich würde töten für ihr
Torten und Kuchen). Aus welchen Gründen auch immer, hatten wir beiden
allerdings die meisten Probleme den jeweils anderen zu verstehen. Es kam zu
wirklich interessanten und urkomischen Missverständnissen. Trotzdem ist Lynn
eine meiner besten Freundinnen und wir hatten eine fantastische Zeit in Glasgow
und Edinburgh!
Sophia.
Deutsch, aus
Hamburg, groß, brünett und jeden Tag stilsicher gekleidet, dass man sich selbst
wir eine Maus vorkam. Ich hab sie trotzdem so lieb wie die Schwester die ich
nie hatte. Sogar als sie krank war und rumhustete war sie noch sexy (verzeihung
Leute, ist ein insider).
Sine.
22, vollblut
Schottin und die coolste Chefin die ich jemals hatte. Sie hat mich manchmal so
zum lachen gebracht das ich mich weinend über den Boden gerollt habe.
Ihre
Geschichten waren die allerbesten und sie hat immer dafür gesorgt das wir mit
reichlich im Magen zu Bett gingen. Sie ist außerdem eine grandiose Sängerin und
lässt die Prinzessinnen in den Disney Filmen alt aussehen!
Zum guten
Schluss.
Megan.
22,
Amerikanerin. Ich hatte immer tiefgründige Gespräche mit ihr während des
Frühstücks oder Lunch. Ich vermisse unsere Talk-Time.
Sine hat uns
auf Ausflüge mitgenommen nach Oban und zur Isle of Skye. Wir hatten seeehr viel
Spaß in Clares Haus in Oban und eine coole Zeit im Saucy Mary Hostel in Skye.
Meine dritte Workaway Stelle war der Hammer und ich hoffe, dass ich die Chance
und Möglichkeit bekomme die Mädels alle irgendwann wieder zu sehen.
Solange
werde ich die Zeit im Sonachan Hotel in guter Erinnerung behalten und mit einem
Schmunzeln an all die Sachen zurückdenken die wir getan haben und vielleicht
nicht hätten tun sollen.
(Keine
Sorge, es ist niemand verletzt worden. Na gut, außer das Reh, welches wir
geschlachtet haben.)
Bis dahin,
passt auf euch auf, bleibt am Leben.







