Heya Guys
here we go again . . .
The Lesson I learned this time?
Even if you are low on budget,
because Workawayer (duh), do not save at the wrong ends.
For example going in an overnight
ferry from Kirkwall to Aberdeen, which takes about seven hours, and not buying
the upgrade to a really comfortable looking seat which costs 18 Pound extra . .
. because one is being stupid. Instead one is convincing himself/herself that
the ratty cinema seat will absolutely be enough and one will survive it without
problems or a doubt. Well one was wrong.
First do not let yourself be fooled
by the size of the seats, they are not in any way as comfy as they look.
Second, not all people respect the sleepy time of other people. It is also very
unfortunate that the door was never cooperating in closing soft and slow, but
rather with a BANG!
Well I survived, just like I
survived my working days in the Seafood Cabin in Skipness.
I have to admit I was a little bit
shocked when I first arrived (probably because I was spoiled by Dianne and
because I am a big Wuss sometimes). My day started at 9:30 am. First Task:
Opening the Skipness Castle that was just about 50 meters from the Skipness
Estate. One of the best jobs I ever had. When the sky was a clear blue it felt
absolutely magical to walk into the magnificent ruins while the sun was still
rising. To have the company of three lovely Border Collies (Anubis, Topsy and
Flossy) was the icing on the cupcake. And every so often Coco, our pet deer,
would bless us with her company (she probably thought I would warm her milk up
at the castle now and again).
After that lovely little walk, I normally started with washing the floors, which Steve did not really respect, since he walked carelessly over them with his dirty shoes every single time – while wearing a big smug smile on his face. I need to admit he had balls for a – lets say – older than 45 year old guy. Actually he is worse than me in the humor/sarcasm/offensive department, hence why we had lots of fun bantering the whole day. It was absolutely great to give the weird and, to most people, offensive part of myself free reign during working hours. I can never thank you enough for that and building my self-confidence, Steve.
After that lovely little walk, I normally started with washing the floors, which Steve did not really respect, since he walked carelessly over them with his dirty shoes every single time – while wearing a big smug smile on his face. I need to admit he had balls for a – lets say – older than 45 year old guy. Actually he is worse than me in the humor/sarcasm/offensive department, hence why we had lots of fun bantering the whole day. It was absolutely great to give the weird and, to most people, offensive part of myself free reign during working hours. I can never thank you enough for that and building my self-confidence, Steve.
As to Sophie . . .
I never met a more kind, caring and
selfless person in all my life (besides Mother Theresa maybe, but then again I
never met her). Although I was a bit scared of the wee cook and owner of the
cabin at the beginning, I was proofed wrong after only a short time. Sophie is
in no term scary or mean. If one says something bad about her it can very well
be compared to kicking a puppy into traffic. She is fierce, but then again, she
needs to be strong and tough for managing three farms, an Estate and the
Seafood Cabin almost on her own. I seriously admire her strength and willpower
to do all that without breaking down under the weight of the responsibility.
It was a great pleasure to work in
the Seafood Cabin. Washing the Salad that Sophie stole from Duncan every
morning with the snails and carterpillars in it was not that much fun, but I
got used to it. The waitressing and serving lovely and interesting people and
cleaning the Dishes outside while having a breathtaking view over the Isle of
Arran, surely made up for that.
When people asked me, why I, a
German, 18 year old girl was working in the middle of nowhere in Scotland
without people her age around, my answer was always “Take a look around” . . .
at least when it was good weather (sometimes I just came up with a story about
finding hosts over slave.org).
If I get the Chance to go back to
Skipness I would do it in a heartbeat.
I have a feeling that Chance comes
sooner rather than later . . . be prepared Steve . . . ;)
- German Version -
Da bin ich wieder . . .
Was ich
dieses Mal neues gelernt habe?
Selbst wenn
man nicht sehr viel Geld zur Verfügung hat, aufgrund derzeitiger Reiseumstände,
heißt das noch lange nicht, dass man am falschen Ende sparen sollte. Ein
Beispiel:
Die
Übernacht Fähre von Kirkwall nach Aberdeen (die Fahrt dauert ungefähr sieben
Stunden) ist zwar nicht gerade billig, aber dafür auf ein Upgrade für einen
komfortablen Sleeping Pot zu verzichten ist auch keine Lösung . . . wie man im
Nachhinein festgestellt hat. Stattdessen versucht man sich selbst davon zu
überzeugen, dass ein heruntergekommener Kinosessel genau das richtig ist und
man selbst absolut in der Lage sein wird ein paar Stunden darin zu überleben.
Nicht.
Man sollte
sich als allererstes nicht von der Größe der Sessel fehlleiten lassen. Sie sind
in keinster Weise komfortabel, auch wenn sie vielleicht so aussehen mögen.
Zweitens: nicht alle Menschen im Raum nehmen Rücksicht auf die vergeblichen
Versuche anderer, den erlösenden Schlaf zu finden. Es war auch nicht gerade von
Vorteil, dass die Tür mit leise schließen
nicht wirklich kooperativ war. Eher mit einem RUMMS!
Na ja, ich
habe es überlebt, genauso wie ich meine Zeit in der Skipness Seafood Cabin
überlebt habe.
Ich muss
zugeben, ich war nach meiner Ankunft ein wenig geschockt und überrascht
(wahrscheinlich weil ich verwöhnt war von Dianne, und ich eigentlich ein großes
Weichei bin).
Mein
Arbeitstag fing um 9:30 an. Erste Aufgabe: Das Skipness Castle, welches 50m von der Estate entfernt liegt,
aufschließen. Es war eine der besten Aufgaben die ich jemals hatte. Wenn die
Sonne schien, war es fast schon magisch in den beeindruckenden Ruinen des
Schlosses herumzuwandeln. Von drei wirklich süßen Border Collies begleitet zu
werden war das Sahnehäubchen auf dem Cupcake. Manchmal beglückte uns selbst
Coco, das Haus-Reh, mit ihrer Anwesenheit (sie dachte wahrscheinlich, dass ich
ihre Milch oben am Schloss aufwärmen würde).
Nach diesen wundervollen kleinen Spaziergängen, fing ich normalerwiese an die Böden zu wischen, was nicht wirklich von Steve respektiert wurde. Er latschte nämlich jedes Mal mit einem dämlichen Grinsen über die gerade gewischten Stellen – mit seinen dreckigen Schuhen!
Nach diesen wundervollen kleinen Spaziergängen, fing ich normalerwiese an die Böden zu wischen, was nicht wirklich von Steve respektiert wurde. Er latschte nämlich jedes Mal mit einem dämlichen Grinsen über die gerade gewischten Stellen – mit seinen dreckigen Schuhen!
Aber das war
in Ordnung, wir haben uns trotzdem nicht gegenseitig umgebracht. Eigentlich ist
er nämlich noch schlimmer als ich, in Bezug auf schwarzen Humor und Sarkasmus.
Vielleicht hatten wir gerade deswegen so viel Spaß den jeweils anderen mit
irgendetwas herauszufordern oder zu necken. Es war fantastisch, die komische
und für die meisten Menschen beleidigende Seite von mir, nicht zurück halten zu
müssen . . . Steves Ego konnte das vertragen.
Dafür und
für die Hilfe mit meinem eigenen Ego, kann ich dir nie genug danken Steve!
Nun zu
Sophie . . .
Ich habe
noch nie jemanden getroffen der so liebenswürdig, hilfsbereit und selbstlos ist
(vielleicht Mutter Theresa, aber die habe ich nie getroffen, also. . .). Selbst
wenn ich zu Anfang ein wenig Angst vor der kleinen Köchin und Besitzerin der
Seafood Cabin hatte, stellte ich schon nach kurzer Zeit fest, dass diese Angst
unbegründet war. Sophie ist in keiner Art und Weise gemein oder böse. Im
Gegenteil. Etwas Schlechtes über Sophie zu behaupten, ist wie einen Welpen zu
treten. Sie ist anspruchsvoll und leidenschaftlich, aber das muss sie auch sein
um drei Farmen und ein kleines Café zu managen. Ich bewundere ihre Stärke und
ihr Durchhaltevermögen für alles was sie macht, ohne unter dem Gewicht der
Verantwortung zusammen zu brechen.
Es war mir
ein Vergnügen in der Seafood Cabin zu arbeiten. Den Salat zu waschen den Sophie
jeden Morgen aus Duncans Garten gestohlen hat und einige Nacktschnecken und
Tausendfüßler daraus zu fischen war nicht wirklich lustig, aber ich habe mich
relativ schnell daran gewöhnt. Das Kellnern und Bedienen der sympathischen und
interessanten Leute und das abwaschen von Tellern draußen, mit einem
sagenhaften Blick auf die Isle of Arran, war es aber einfach wert.
Wenn mich
Gäste gefragt haben, was ich als deutsches 18 jähriges Mädchen so ganz allein
in der Mitte vom Nirgendwo mache, habe ich immer geantwortet „Sehen sie sich
doch Mal um!“ . . . allerdings nur wenn es gutes Wetter war (ansonsten habe ich
mir irgendeine Geschichte ausgedacht wie ich diese Stelle über sklave.de
gefunden habe).
Wenn ich die
Chance bekomme zurück zu gehen, nach Skipness, würde ich nicht zögern.
Ich habe so
im Gefühl, dass diese Chance früher kommen wird als ich denke . . . sei bereit
Steve! ;)



